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Dies wird die Seite über

Mafaldas Anglo Nubier Ziegen

 

 

Eigentlich wollte ich keine Ziegen mehr. Wir hatten vor 15 Jahren Zwergziegen und die sind überall ausgebrochen, haben alles gefressen ausser das Gras im Auslauf. Das waren nicht meine Freunde. Ich war auf der suche nach "Handlichen" Tieren, wir hatten 10 Jahre Zwerg Zebus und die waren schon halbwild als wir sie bekommen haben und sind es auch geblieben. Jetzt sollten es umgänglichere Tiere werden. Also wurde das Internet befragt und da war dann die Auswahl nicht sehr groß, entweder Schafe oder Ziegen. Per Zufall bin ich auch auf die Beschreibung der Anglo Nubier Ziegen gekommen. Ich dachte das WWW ist geduldig, ob dies so alles stimmt was da steht , freundliches, ruhiges Wesen ec..., 

Ich habe mich also auf die Suche gemacht nach diesen Tieren. Nach einiger Zeit konnte ich meine ersten Ziegen erwerben und siehe da, ich war hin und weg von diesen Ziegen. Sie sind absolut liebenswürdig, super ruhig im Umgang, zutraulich und total angenehme Tiere. Springen nicht mal über einen 90 cm Zaun, ja was will man den mehr!

Ich habe mir einige Tiere mit Englischer Abstammung gekauft einschließlich einen Bock welcher direkt aus England kommt ( Charles ).

 

Jade war meine erste Herdbuchziege, an ihr habe ich das Melken gelernt ( als Kind war ich bei den Bauern unterwegs und da durfte ich die Kühe anmelken um dann die Maschine anzuschließen, also etwas konnte ich es schon).

 

 Meine Anglo Nubier Ziegen halte ich aus Spaß an der Freud und nicht um damit Geld zu verdienen. Nichts desto trotz züchte ich im Herdbuch ( Zuchtverband ) achte darauf das die Tiere eine gute Milchleistung bringen und versuche auch die Farbe nicht zu kurz kommen zu lassen. Die Futterkosten belaufen sich auf  ca 250 - 350 Euro / Monat, dazu kommen noch Wurmkuren, Tiergesundheitsdienst, Zuchtverband, LKV und ev auch Tierarzt kosten. Ich versuche meine Ziegen so Artgerecht wie möglich zu halten, sie dürfen auch manchmal in und um den Wald vom Nachbarn, um dort das Dornengestrüpp zu fressen. Diese Ausflüge lieben sie besonders. Ich muß sie nicht anleinen, sie laufen wie Hunde einfach mit. Das Vertrauen in mich durch die Tiere ist sehr gut.

 

Aus der Milch mache ich für den Eigengebrauch Käse, ( Weichkäse, Frischkäse ) und Seife. Ab und an muß man auch ein Tier schlachten, da habe ich mich nun auch ans Wurst machen gewagt. Kochsalami und Kaminwurz ähnliche Würste.

 

 

Kennzeichen: 
Groß und kräftig gebaut. Kurzer Kopf mit extrem geramstem Nasenrücken. Tief angesetzte, lange Hängeohren. die über das Maul hinunterreichen. Häufig etwas überbaut oder leichter Senkrücken. Muskulöse Beine. Kräftige Fesseln. Kugeleuter mit wenig ausgeprägtem Voreuter. Dünnhaariges, seidigglänzendes Fell. Farben Schwarz, Braun, Grau, Gelblich und Weiß in nahezu jeder Kombination. Auffallend sind Mondschecken mit weißen Flecken auf pigmentiertem Untergrund. 
 

 

Bock

Geiß

Widerristhöhe

85-90

75-80

Gewicht

90-100

70-80

Verbreitung:
Ursprünglich nur in Großbritannien. Heute in zahlreichen europäischen Ländern und in Übersee. In Deutschland einzelne Bestände.

Leistung:
Gute Milchziege mit Durchschnittsleistungen von 1000 kg Milch pro Jahr, bei Spitzenleistungen von nahezu 2000 kg mit annähernd 5°- Fett. Schmackhaftes Fleisch.

Zuchtgeschichte:
Mit Nubien hat diese Rasse nur bedingt etwas zu tun. Ende des 19. Jahrhunderts wurde in England für jede Ziege aus dem Nahen, Mittleren und Fernen Osten der Ausdruck „nubisch“ verwendet. Die Rasse geht zurück auf die Jumna-Pari-Rasse in Indien und die Zairaibi-Rasse in Ägypten. Erste Tiere kamen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Milchlieferanten nach England. Zunächst Kreuzung mit Ziegen Schweizer Ursprungs. später Verdrängungskreuzung mit Frischimporten der genannten Rassen. 1910 Eröffnung des Herdbuchs in England mit zunächst 457 Ziegen. Im Verlauf der Zeit Selektion auf höhere Milchleistung und Hornlosigkeit. Ungewöhnliches Aussehen und die beachtliche Milchleistung machten diese Rasse zu einer der am meisten geschätzten in Großbritannien. Seit 1972 besteht dort die „Anglo-Nubian Breed Society“.

„Ziegen sind wie Frauen - elegant, liebenswürdig und neugierig, mit einer Neigung zum Meckern“, so fasste C. Roesch, der ehemalige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Landesverbände Deutscher Ziegenzüchter e. V., die Eigenschaften der Ziege humorvoll zusammen.

Auf Grund des hohen Gehalts an Milchinhaltsstoffen wird sie häufig zur Verbesserung des Eiweiß- und Fettgehalts in Produktionsherden eingezüchtet.

Ziegenmilch ist ein wertvolles, gesundes, wohlschmeckendes und leicht verdauliches Lebensmittel. Sie unterscheidet sich im Nährgehalt und in der Trockenmasse nicht wesentlich von der Kuhmilch, hat aber auf Grund ihrer Zusammensetzung einen hohen therapeutischen Wert, der bereits im Altertum bekannt war.

Eine weitere Besonderheit der Ziegenmilch gegenüber der Kuhmilch besteht darin, dass sich das Fett aus wesentlich kleineren Kügelchen zusammensetzt, die sich mehr im Schwebzustand befinden. So rahmt die Milch weniger auf, was bei der Herstellung von Quark, Käse und Joghurt außerordentlich förderlich ist.

 

 

 

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